Schweizermeisterschaft vom 16.508-18.5.08
Am 16. Mai 2008 war es endlich soweit. Für vier von fünf Schwimmerinnen ging es zum ersten Mal an die Schweizermeisterschaften.
Nach einer spannenden Zugfahrt sind wir am Freitagnachmittag in Lugano angekommen. Schon kurz nach der Ankunft hiess es ab ins Wasser fürs erste Musik-Training. Bereits im Training konnten wir feststellen, dass das Niveau sehr hoch war. Das hat uns am Abend bei Wettkampfbeginn dann umso mehr motiviert eine Top-Leistung zu absolvieren. Und so war es dann auch, dass die Trainerin mit unserem Technischen Programm zufrieden war.
Am späten Abend wurden wir noch im CASA FIORELLA hervorragend bekocht, so dass wir nachher erschöpft aber wohl genährt ins Bett gehen konnten.
Samstag, 6.45 Uhr: Stille im Haus. Doch nach und nach versammelten sich alle beim köstlichen Frühstück. Kurz danach im Hallenbad angekommen, hiess es dann für die erfahrenste Schwimmerin (Vera Wagner) ab ins Solo-Training. Unter kräftigem Applaus schwamm Vera ihre Technische Kür nahezu hervorragend. Zumindest war dies der Eindruck der Trainerin, die Wertungsrichter waren leider etwas anderer Meinung.
Nach dem Team-Training am späteren Nachmittag hiess es dann für ALLE wieder gelieren und schminken. Der Team- Wettkampf (diesmal die freie Kür) war für uns eine grosse Herausforderung. Doch auch diese nahmen wir an. Wir zeigten, was wir konnten und so waren dann auch alle zufrieden, als wir am späten Abend wieder zurück in unser gemütliches Haus kamen.
Der letzte Wettkampftag war nur noch kurz. Einzig Vera musste die Richter noch einmal von ihrem Charme und ihrem Können überzeugen. Die freie Kür ist eine ihrer grossen Stärken. Mit viel Leidenschaft schwamm sie ihre Choreographie und stieg zufrieden aus dem Wasser.
Zum Schluss möchten wir unseren Begleiterinnen danken, dass sie für uns kochten und uns auch sonst verwöhnten. Unseren Trainerinnen möchten wir für ihre Geduld und Ausdauer während den Trainings und des Wettkampfes danken. Uns Schwimmerinnen ist ein guter erster Eindruck dieses Wettkampfes und ein Witz geblieben:
„Ein Vater wartet vor dem Klassenzimmer auf seine Tochter, da kommt eine Lehrerin und fragt den Vater: Erwarten sie ein Kind? Der Vater entgegnet: Nein, ich bin immer so dick“!
Bericht von Rahel Müller und Debora Wüthrich