44. Eichholz-Cup Gerlafingen 28./29. Mai 2010
Am Samstagmorgen, den 28.Mai 2010, wurde pünktlich um 9:00 Uhr die 44. Auflage des Eichholz-Cups gestartet mit dem Rennen 400m Freistil der Herren. Der Schwimmclub Solothurn war mit der Elite, NW-Elite und sogar dem Kidsliga- Team am Wettkampf vertreten. Für ein paar junge SchwimmerInnen war es der erste Freiluftwettkampf ihrer noch jungen Schwimmkarriere. Da die äußeren Bedingungen an diesem Samstag mit Sonnenschein wunderbar waren, durfte man auch mit Bestzeiten der Schwimmerinnen und Schwimmer rechnen. Dies demonstrierte Lars Hollenweger in seinem ersten Rennen über 400m Freistil, in welchem er den 3. Rang in einer Zeit von 5:28.27 erreichte. Ebenfalls über 200m Rücken zeigte Lars eine solide Leistung und schwamm erneut aufs Podest. Weiter ging`s dann mit dem Rennen 50m Delphin. Dieses Rennen wurde von den Athleten Victor, Robert, Lukas, Romano, Ramona, Linda und Jana absolviert. Vor dem Ende des ersten Abschnittes stand dann noch das Rennen 200m Freistil auf dem Programm, bevor es zum Hörnli-Salat-Essen ging. Ohne Mittagspause wurde dann um 14:10 Uhr der zweite Abschnitt gestartet. Ein weiteres Highlight des Nachmittags war das 200m Delphin der Herren. Für den SCSO kämpften die beiden Eliteschwimmer Victor und Romano um die vorderen Plätze mit. Victor erkämpfte sich eine neue persönliche Bestzeit 2:45.39 und erreichte den guten 2. Rang. Dem gleich tat es Romano. Er verbesserte seine Langbahnbestzeit in 2:28.57 und erreichte ebenfalls den 2. Schlussrang.
Der erste Wettkampftag wurde dann noch mit dem Rennen 50m Rücken abgeschlossen. Linda Schwarzenbach holte sich noch eine Goldmedaille mit einer Zeit von 33.61 und schloss den ersten Wettkampftag somit grandios ab.
Auch am heutigen Tag wurde unser Club wieder mit Medaillen beschert. Die Medaillen holten sich Victor Voicu (2.) und Romano Mombelli (3.) über 100m Delphin. Über 100m Rücken erkämpfte sich Robert eine Bronze-Medaille in einer persönlichen Bestzeit von 1:34.50. In den Staffelrennen ging es um Alles. Das Herrenteam SCEG 1 kämpfte hart um den 3. Schlussrang in der Cup-Wertung
(4x 50m Crawl/4x 100m Crawl/ 4x 50m Lagen/ 4x 100m Lagen). Denn die Startgemeinschaft Berner Oberland (BEO) waren unserer Staffel (SCEG 1) dicht an den Fersen und somit ging es in die Finalissima über 4x 100m Lagen. Von jedem Schwimmer waren nochmal 200% Einsatz gefragt. Reto Schiegg (SCEG) startete über 100m Rücken mit einer sagenhaften Zeit von 1:05 und führte somit die Staffel nach 100m vor dem Schwimmklub Bern an. Dann war der Solothurner Romano an der Reihe über 100m Brust. Er verlor zwar die guten 4 Sekunden Vorsprung, aber schwamm trotzdem eine sensationelle Zeit von 1:18. Nun war SCEG 1 nach 200m auf Gleichstand mit Bern und Thalwil. Sven Fieber versuchte keine weiteren Sekunden zu verlieren über 100m Delphin und es gelang ihm beinahe. Schlussendlich war dann der Schlussschwimmer Fritz Lamparter gefragt, welcher den 3. Rang nach Hause bringen musste. Bereits den ganzen Samstag stand er im Einsatz. Am Sonntagmorgen war er für die Renndistanz von 1500 Meter im Einsatz, was Energie kostete. Für diese 100m musste er alle Kräfte mobilisieren und seine eigene Bestzeit von 1:02 Minimum um 1 Sekunde unterbieten. Da nun aber Thalwil so nah dran war, reichte dies nicht! Das Rennen entschied sich quasi auf den letzten Metern! Schließlich schlug er dann noch vor Thalwil an und unterbot seine eigene Bestzeit um zwei Sekunden auf 1:00. Die starken Oberländer waren geschlagen! Für den 2. Rang in der Cup-Wertung fehlten trotzdem noch 5s auf den Schwimmclub Thalwil. Die Damen SCEG 1 demonstrierten ihren Gegnerinnen, wer im Eichholz zu Hause ist! Sie holten souverän den Gesamtsieg im Cup-Klassement und gewannen den Eichholz-Cup ohne grosse Mühe. Bravo!
Zum Schluss des Tages holte sich Victor dann nochmals eine Silbermedaille über 100m Freistil in einer Zeit 1:05.18.
Im Weiteren auch noch herzliche Gratulation an die Kids-Liga Schwimmer Janik Stoller (Gold, Bronze) und John Ritter (Bronze), welche beide den ersten Wettkampf im Freien bestritten und für den SCSO ihre ersten Medaillen ergatterten.